Im Besser-Geld-Verdienen-Podcast-Nr. 9 habe ich mir mal wieder einen Gast eingeladen: Gordon Kuckluck, einigen von Ihnen wohl schon bekannt durch seinen Geldschritte-Blog. Wir haben uns so angeregt unterhalten, dass wir die Zeit völlig aus dem Auge verloren haben - dieser Podcast hat also "Überl/blockquote>Das ist wirklich ein hochinteressantes und lehrreiches Gespräch. Gordon Kuckluck berichtet da nämlich ganz offen von seinem Weg aus der Arbeitslosigkeit hin zum Vollzeit Internet-Marketer. Und zwar nicht nur von seinen Erfolgen, sondern auch von seinen Fehlern, Rückschlägen und Enttäuschungen. Nach diesem Interview ist mit so manchen "Internet-Marketing Mythen" gründlich aufgeräumt.
Also unbedingt mal reinhören - auch wenn der Podcast "Überlänge" hat (etwas über 1 Stunde).
Donnerstag, 14. Juli 2011
Besser-Geld-Verdienen-Podcast #9: Interview mit Gordon Kuckluck
Donnerstag, 2. Juni 2011
Verkaufen Sie Nüsse an Eichhörnchen
In All Marketers Tell Stories, I argue that most organizations shouldn't try to change the worldview of the audience they're marketing to.
Worldview is a term popularized by George Lakoff. It's the set of expectations and biases that color the way each of us see the world (before the marketer ever arrives on the scene). The worldview of a 45 year old wine-loving investment banker is very different from that of a fraternity brother. One might see a $100 bottle of burgundy as both a bargain and a must-have, while the other might see the very same bottle of wine as an insane waste of money.
Worldview changes three things: attention, bias and vernacular. Attention, because we choose to pay attention to those things that we've decided matter. Bias, because our worldview alters the way we filter and interpret what we hear. And vernacular, because words and images resonate with people differently based on their worldview.
It's extremely expensive, time consuming and difficult to change someone's worldview. The guys at Opus One shouldn't spend a lot of time marketing expensive wine to fraternities because it's not efficient. Sell nuts to squirrels, don't try to persuade dolphins that nuts are delicious.
There's an exception to this rule, and that's the necessity of changing worldviews if you want to become a giant brand, a world changer, a marketer for the ages. Starbucks changed the way a significant part of the world thought about spending $4 for a cup of coffee.
Or consider Facebook. It started by selling nuts to squirrels. At first, Facebook was social crack for lonely (all college students are lonely) college students. Over time, the social pressure it created snuck up on and surrounded those with a different inclination, those that would never have signed up on their own. These folks had a worldview that privacy was valuable and that time was better spent elsewhere. But once a sufficient number of their friends and colleagues were online, they felt they had little choice. Converting those people (often against their short term wishes) is where Facebook's most recent 300 million users came from.
The interesting truth in both the Starbucks and Facebook example is that a different worldview was at work. The latecomers to each company were sold a very different story--the story of, "you need to be here because all your friends are." That worked because it matched the latecomers' worldview, the one that includes an imperative, "don't be left out." Different nut, same squirrel.
Der kongeniale Seth Godin hat in seinem letzten Blogpost etwas ganz einfaches, aber dennoch extrem richtiges gesagt.
Es gibt grundsätzlich 2 Möglichkeiten des Marketing:
Entweder man verkauft die "richtigen" Produkte an die "richtige Zielgruppe" also z.B. den seltenen Wein für US$ 100,00 an den Weinliebhaber (ein Preis, der diesem wahrscheinlich wie ein Geschenk erscheint, während weniger Wein-Begeisterte sich wohl an den Kopf greifen würden) und nicht an den Mönch einer strengen Bruderschaft.
Oder Sie verändern die Weltsicht Ihrer potentiellen Kunden, so wie es z.B. Starbucks getan hat (wer hätte noch vor ein paar Jahren geglaubt, dass wir glücklich Kaffee für € 4,00 und mehr aus Pappbechern schlürfen würden) oder eben auch Facebook (was als reines Studentennetzwerk für einsame Studenten begann, wurde bald schon zu dem Platz, wo jeder sein wollte - und wenn es nur deshalb war, weil alle anderen dort zu finden sind.
Tatsache ist jedoch, dass das Verändern einer ganzen Weltsicht aufwändig und meistens sehr teuer ist (außer Sie haben DIE Idee für "the next big thing"). Also sollten wir uns auf jeden Fall darauf konzentrieren unsere Zielgruppe genau zu kennen und dort das zu verkaufen, wonach die Gruppe im Idealfall "hungert".
Samstag, 23. April 2011
Mit Rückschlägen richtig umgehen
Wir alle lieben Erfolgsgeschichten, sie sind inspirierend und machen uns Mut, dass auch wir unsere Ziele erreichen können.
Was bei vielen Erfolgsgeschichten aber verborgen bleibt, sind die (oftmals vielen) Rückschläge, die der oder die einstecken musste, bis sich dann irgendwann, endlich der ersehnte Erfolg eingestellt hat. Was wir sehen (oder oft auch ganz absichtlch nur zu sehen bekommen) sind die Sonnenseiten des Erfolgs und vielleicht die eine oder andere Hürde, die fast wie von selbst genommen wurde.
Leider ist das Leben aber so nicht. Jeder, wirklich jeder Mensch, egal wie erfolgreich er auch sein mag, hat immer mal wieder Rückschläge einzustecken. Die Frage ist nur, wie wir damit umgehen. Geben wir entmutigt auf und denken uns: "Das habe ich ja von vornherein gewusst, dass ich das nicht schaffen kann", oder spucken wir in die Hände, schütteln den Staub aus den Kleidern, rappeln uns auf und sagen uns: "Jetzt erst recht!"?
Vielleicht ist gerade Ostern, das Fest der Hoffnung, der Ermutigung und des Aufbruchs ja genau der richtige Zeitpunkt einmal darüber nachzudenken, wie wir persönlich mit Schwierigkeiten umgehen.
Die kleine Maus in diesem (zugegeben Werbe-)Video macht es uns vor:
Frohe Ostern und erholsame Feiertage. Herzlichst Ihre Kirsten Erlenbruch
Samstag, 15. Januar 2011
Wie lange dauert es, bis Ihre Webseite Traffic von Google erhält
Zunächst müssen wir hier unterscheiden zwischen so genanntem "organischen" und "bezahltem" Traffic.
Organischer Traffic (also Besucher) kommt auf natürliche Art und Weise über Suchmaschinen oder andere Quellen, auf jeden Fall aber kostenfrei, also ohne Bezahlung auf Ihre Webseite.
Bezahlter Traffic wird durch Aktionen wie Anzeigen bei Google (Pay-per-Click), in anderen Suchmaschinen oder in sozialen Netzwerken (z.B. Facebook) generiert.
Organischer, kostenfreier Traffic ist natürlich vorzuziehen.
Was genau bringt uns aber jetzt diesen kostenfreien, organischen Traffic?
Genau 2 Faktoren: Zum einen gute und vor allem einmalige Inhalte (so genannter "unique content") und zum anderen relevante Backlinks. An diesen beiden Faktoren misst Google die Relevanz einer Webseite oder eines Weblogs und entscheidet darüber ob und wenn ja wie weit vorne sie gelistet wird.
Ohne guten, unverwechselbaren und vor allem zum Thema Ihrer Seite passende Inhalte, denkt Google nicht einmal daran, Ihre Website überhaupt in den Index aufzunehmen. Verfügen Sie über wertvolle Inhalte, aber Ihre Seite hat keine guten Backlinks (das sind Links von anderen, zu Ihrem Thema passenden Seiten mit einem möglichst hohen Pagerank), wird Google Ihre Glaubwürdigkeit anzweifelen und sie zwar in den Index aufnehmen, aber weit, weit hinten listen.
Noch vor wenigen Jahren war es sinnvoll, seine Webseite direkt bei Google anzumelden. Wenn es um Blogs ging, wurde dieser Vorgang oft bei jedem neuen Blogbeitrag wiederholt. Das ist heute nicht nur nicht mehr notwendig, sondern wird von Google gar nicht mehr so gerne gesehen. In dem Moment in dem Ihre Seite den ersten Link von einer anderen Seite erhält (und das kann z.B. auch ein Social Bookmarking Service sein), findet Google Ihre Seite ohnehin.
Fazit: Wie schnell Sie organischen Traffic von Google (oder jeder anderen Suchmaschine) bekommen, hängt ganz klar davon ab, wie schnell Sie gute Inhalte produzieren können und relevante und wertvolle Backlinks auf Ihre Seiten bekommen.